17.05.22 Experte der Automobilbranche im Unterricht der Verbundschule

Wie wird die Zukunft des Automobils aussehen? Werden Autos zukünftig Wasserstoff oder Strom als Energiequelle nutzen? Wie wird dies Berufe, Arbeitsplätze und die Firmen in der Automobilbranche verändern?
Ein Themenfeld, mit dem sich Schüler und Schülerinnen des Profilfachs Naturwissenschaft und Technik der Jahrgangsstufe 10 des Gemeinschaftsschulzweigs mit ihrem Lehrer Stefan Moos befassten. Um weitere Erkenntnisse gewinnen zu können, lud die Verbundschule auf Initiative der Lehrerin und Beauftragten für Berufsorientierung Judith Galler den Experten Christoph Gümbel in den Unterricht ein. Christoph Gümbel war viele Jahre Leiter der Abteilung „Virtual Vehicles“ der Porsche AG in Stuttgart. Heute ist er im „Unruhestand“ unter anderem Senior Analyst und Partner der „Future Matters AG“ in der Schweiz, die Vorstände und Aufsichtsräte bei Innovations- und Zukunftsprojekten berät.
In der Vorbereitung auf diesen Besuch des Experten im Unterricht hatten sich die Schüler und Schülerinnen Fragen überlegt, die Gümbel in seine Präsentation einarbeitete und beantwortete. So erfuhr die Lerngruppe, dass der Fachmann den Einsatz von Wasserstoff im PKW nicht für zielführend hält, da beispielsweise zu viel Energie aufgewendet werden müsse, um das Gas zu komprimieren. Der künftige Treibstoff sei seiner Einschätzung nach Strom aus erneuerbaren Energien. Deutlich wurde, dass die Automobilindustrie an einem Wendepunkt steht. Elektroautos, so Gümbel, werden zukünftig Softwarepakete auf Rädern sein, bei denen man Funktionen über Apps hinzukaufen oder stilllegen kann. So sei auch eine ständige Weiterentwicklung der Modelle möglich, ohne auf einen Modellwechsel wie bisher warten zu müssen. Dies werde die Bedarfe an unterschiedlichen Berufen im Bereich Automobilindustrie stark verändern. Man wird weniger KFZ-Mechatroniker aber dafür mehr auf den KFZ-Bereich spezialisierte Informatiker benötigen. Auch die Geschwindigkeit, in der sich weitere Veränderungen in dieser Branche vollziehen werden, werde sich zwangsläufig erhöhen.
Lebenslanges Lernen und dadurch häufige Weiterqualifizierungen werden noch bedeutsamer werden. Die Schüler und Schülerinnen ermutigte Gümbel in diesem Zusammenhang Berufe anzustreben, für die sie „brennen“. Denn so könne man am besten berufliche Veränderungen aktiv mitgestalten und habe auch Freude am lebenslangen Lernen.
Judith Galler

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